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Kommt mit uns in die Neue Nationalgalerie. Schon der Mies van der Rohe Bau ist ein optischer Genuss und die aktuellen Ausstellungen lohnen sich sehr!

Die Kunst der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist durch eine Vielfalt an Materialien, Medien und Methoden bestimmt. Gleichzeitig stand kaum eine Ära so unter dem Zeichen von Teilung und Zerrissenheit aber auch Erneuerung:„Zerreißprobe. Kunst zwischen Politik und Gesellschaft“ heißt die Sammlungspräsentation der Neuen Nationalgalerie zur Kunst nach 1945 bis zur Jahrtausendwende.

Unser Guide Katharina Raab, die viele von Euch schon von „Nosferatu“ oder dem Hamburger Bahnhof kennen wird uns wieder kompetent und unterhaltend durch die Ausstellungen der Neuen Nationalgalerie führen. Der Schwerpunkt wird dabei auf Werken von Künstlerinnen liegen.

Als das Museum 2021 nach der Generalsanierung wiedereröffnete, lag der Anteil an weiblicher Kunst bei beklagenswerten 19 Prozent. Mittlerweile sind es 25 Prozent. Direktor Klaus Biesenbach betont, zur Eröffnung des Museums des 20. Jahrhunderts am Kulturforum müssten es 50 Prozent sein!

Das klingt gut und wir können uns freuen auf Werke von Maria Lassnig, Marina Abramović, Rebecca Horn, Valie Export, Pippilotti Rist und weitere freuen und natürlich werfen wir auch einen Blick in die aktuellen Sonderausstellungen zu Josephine Baker und Lucy Raven.

Josephine Baker (1906–1975) trat erstmals 1925/26 mit der Revue Nègre im Nelson-Theater am Kurfürstendamm Berlin auf; aus Anlass des bevorstehenden 100-jährigen Jubiläums und damit der Geschichte des 20. Jahrhunderts hat die Neue Nationalgalerie Berlin eine Ausstellung über Josephine Bakers künstlerisches Schaffen in Tanz, Musik, Film u. a. Disziplinen und ihre inspirierende Rolle nicht nur als Künstlerin, sondern auch als Widerstandskämpferin, Bürgerrechtsaktivistin und transformative Kulturfigur konzipiert.

Die kleine Berliner Ausstellung fügte nicht nur einen Schwerpunkt auf den Film und Bakers künstlerisches Schaffen hinzu, sondern auch Beiträge zeitgenössischer Künstler*innen, um die anhaltende Inspiration zu visualisieren, die Josephine Baker bis heute ausübt. Die Ausstellung reflektiert darüber hinaus die veränderte Rolle der afro-amerikanischen Künstlerin in unserem zeitgenössischen Diskurs und die Art und Weise, wie wir historische und gegenwärtige Menschen und öffentliche Persönlichkeiten beschreiben und über sie sprechen.

Gerade neu eröffnet wurde außerdem in der oberen Halle des Museums die Videoinstallation „Ready Mix“ (2021) von Lucy Raven, die Arbeit, Technologie und verborgene Mechanismen von Macht thematisiert. Diese Installation befindet sich in direkter Sichtweite zur Baugrube des „berlin modern“ und stellt so einen Bezug zur Baustelle des Museumsneubaus her. Die Ausstellungseröffnung fand parallel zur Grundsteinlegung des von Herzog des Meuron gestalteten Gebäudes statt.

Im Eintrittspreis inkludiert ist:

  • Eintritt in die Ausstellungen der Neuen Nationalgalerie
  • Exklusive Führung durch unseren Guide Katharina Raab
  • Betreuung durch und Austausch mit dem Team von ART BREAKERS und anderen kulturbegeisterten Menschen

Fotocredits:
Lucy Raven, Ready Mix, Ausstellungsansicht Neue Nationalgalerie, 10.2.-21.4.2024 © Courtesy die Künstlerin und Lisson Gallery / Dia Art Foundation / Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin / David von Becker  // Josephine Baker by George Hoyningen-Huene, 1929, © George Hoyningen-Huene EstateArchives // Pipilotti Rist: Ever is over All, 1997, Zweikanal-Video (Farbe, Ton), 4:07 min., Videoinstallation mit zwei sich überlappenden Projektionen, HIFI Audio System, Ton, Leihgabe von Privatsammlung © Anders Guggisberg und Pipilotti Rist; Edition 1/3 (+ 1 AP) / courtesy: Privatsammlung
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