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Harf Zimmermann: „SO, WHAT HAVE WE GOT HERE?“

Wir freuen uns, dass es kurzfristig gelungen ist, etwas ganz Besonderes möglich zu machen: Der Künstler Harf Zimmermann wird uns durch seine aktuelle Ausstellung führen.

Annette kennt den Fotografen seit vielen Jahren aus früheren beruflichen Zusammenhängen und ist von seinen Werken begeistert, die unter anderem in internationalen Magazinen wie GEO, Stern, The New York Times Magazine und Le Figaro Magazine veröffentlicht wurden. Umso schöner, dass er sich nun die Zeit nimmt, uns seine Arbeiten zu zeigen, und das an einem sehr speziellem Platz.

CHAUSSEE 36 ist ein historischer Ausstellungsort im Herzen Berlins, der sich der zeitgenössischen und künstlerischen Fotografie widmet. Die ehemalige Stadtvilla verbindet architektonische Geschichte mit einer konzentrierten kuratorischen Praxis und schafft einen intimen Raum für genaues Sehen, Austausch und Begegnung jenseits klassischer Museumsformate.

Uns erwarten Fotografien aus mehr als vier Jahrzehnten und ein Künstler, der wie kaum ein anderer das Übersehene sichtbar macht. Harf Zimmermann arbeitet bis heute überwiegend analog mit Großformatkamera. Seine Bilder wirken präzise, ruhig und zugleich spannungsvoll, als würden sie Spuren lesen. Fassaden, Räume, Fragmente und alltägliche Situationen beginnen unter seinem Blick plötzlich Geschichten zu erzählen. Die Ausstellung lädt dazu ein, Wahrnehmung zu verlangsamen und genauer hinzusehen: Was sehen wir eigentlich und was entgeht uns im Alltag?

Zum Künstler:

Harf Zimmermann geboren 1955 in Dresden ist ein deutscher Fotograf und Mitbegründer der Berliner Fotoagentur Ostkreuz. Nach einem Journalistikstudium in Leipzig war er zunächst als Fotolaborant tätig, bevor er von 1982 bis 1987 Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Arno Fischer studierte. Seit Ende der 1980er Jahre arbeitet er als freier Fotograf in Berlin, unter anderem für internationale Magazine, bevor er sich zunehmend eigenen künstlerischen Langzeitprojekten widmete.

Seine zentralen Werkgruppen umfassen unter anderem BRAND WAND und Hufelandstraße 1055 Berlin. Zimmermann richtet seinen Blick auf urbane Räume, architektonische Strukturen und soziale Zwischenzonen, die er mit großer Präzision und nahezu forensischer Genauigkeit erfasst. Seine Arbeiten verbinden dokumentarische Beobachtung mit atmosphärischer Verdichtung und einer besonderen Aufmerksamkeit für das scheinbar Unscheinbare. Er zählt zu den prägenden Vertretern der deutschen Großformat- und Panoramafotografie. Zimmermann ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Photographie sowie seit 2024 Mitglied der Akademie der Künste in Berlin.

Im Eintrittspreis enthalten sind:

  • Führung und der Austausch mit Harf Zimmermann
  • Betreuung durch das Team von ART BREAKERS
  • Austausch (inklusive Getränk) mit einer kunstinteressierten Community

Wir freuen uns auf Euch!

Fotocredits:
Harf Zimmermann
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