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Freut Euch auf Roboter-Menschen, eine riesige Holzinstallation, auf eine ordentliche Brotzeit und einen leckeren Kaiserschmarrn.

Es gibt unendliche Möglichkeiten, über Zukunft nachzudenken. Drei Kräfte spielen in der Ausstellung im Futurium immer zusammen: Natur, Mensch und Technik.

Und natürlich die große Frage: Wie willst DU in der Zukunft leben? Welche Entwicklungen gibt es in den nächsten 15-20 Jahren in den Bereichen Natur, Technik und Gesellschaft? Diesen Fragen werden wir gemeinsam im Futurium Berlin nachgehen. Das wissenschaftlich orientierte Haus ist ein Ort des Informierens, des Ausprobierens und des Dialogs zu den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen, aber auch ihren vielen unterschiedlichen Lösungen. Die Führung mit Verena Bischoff wird uns einen Überblick über die drei Bereiche des Museums geben.

Nach soviel Zukunft wird es im Anschluss bodenständig und zünftig im Restaurant WILDES FRÄULEIN. Wer Lust hat genießt dort mit dort uns eine zünftige Brotzeit und Kaiserschmarrn um das Gehörte und Gesehene weiter zu vertiefen. Verena, die Referentin der Führung wird sich uns als begeisterte Gesprächspartnerin anschließen.

Ablauf der BERLIN ART BREAK:

17:45 Uhr: Treffpunkt im Eingangsbereichs des FUTURIUMS

17:50 Uhr: Beginn der Führung mit Verena Bischoff

18:50 Uhr: Zeit zur individuellen Erkundung des FUTURIUMS

19:30 Uhr: Kurzer Spaziergang zum WILDEN FRÄULEIN und Brotzeit

Wir freuen uns auf einen spannenden Abend mit Euch in Berlin!

Das FUTURIUM befindet sich zwischen Reichstag und Hauptbahnhof, direkt an der Spree. Das «Futurium – Haus der Zukunft» bietet auf drei Etagen rund 3.200 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Es lädt die Besucher ein, anfzuassen, mitzumachen und auszuprobieren. Das gesamte Museum ist auf die Gestaltung der Zukunft ausgerichtet.

Fotocredits:
Fotos von Andrea Kaul

Freut euch auf ausgewählte Neuentdeckungen, interessante Begegnungen und Gespräche mit Galeristen und natürlich mit den ART BREAKERS.

Wir starten das Gallery Weekend mit dem Besuch einiger Klassiker und Neuentdeckungen in Charlottenburg.

Wir besuchen alteingesessene Kunsthändler wie die Galerie Wolfgang Werner, Galerie Crone und Mehdi Chouakri. Außerdem ist ein Abstecher in die Ausstellungsräume des renommierten Auktionshauses Grisebach geplant. Besonders spannend wird sicher die Ausstellung in der Galerie Meyer Riegger, dort werden Werke der 1985 verstorbenen Künstlerin Meret Oppenheim gezeigt. Oppenheim gilt als eine der wichtigsten Vertreterinnen des Surrealismus. Ihr Werk umfasst Gemälde, Fotografien, Objekte, Möbel, lyrische Kunst und mehr.

Nicht fehlen darf auf unserem Rundgang, der von unserer Kunstexpertin Annette Schneider begleitet wird, auch die CFA Galerie (contemporary fine arts) mit ausgesuchten zeitgenössischen Positionen und natürlich ein anschließendes Get-Together bei einem gemeinsamen Abendessen mit klassischen Berliner Spezialitäten.

 

Ablauf:

17:00 Uhr
Treffpunkt und gemeinsamer Weg zu den Galerien in der City West

19:30 Uhr
Dinner im Berliner Traditionsrestaurant DIENER TATTERSALL

 

Die Teilnahmegebühren beinhalten die Auswahl und Vorbereitung der Inhalte der Galerien, die gemeinsame Führung sowie das Dinner mit Berliner Spezialitäten (exkl. Getränke und Trinkgeld). Die Anmeldung ist per Email möglich; bitte nennt dabei im Betreff CITY WEST.
Bei Buchung aller 3 Führungen zum GALLERY WEEKEND BERLIN gewähren wir einen Discount von 15% auf den Gesamtpreis.

 

Über das GALLERY WEEKEND BERLIN

Angefangen hat alles 2004 mit einer kleinen Initiative von zwölf Berliner Kunsthändlern. Heute ist das dreitägige Gallery Weekend, an dem mehr als 50 Galerien ihre Türen öffnen, einer der Höhepunkte im Kulturkalender und zu einem Ereignis mit besonderer Strahlkraft geworden – Berlin wird auch international immer mehr als bedeutende Kunststadt wahrgenommen und in einem Atemzug mit etablierten Kulturmetropolen wie London oder New York genannt. Dabei ist die deutsche Hauptstadt viel mehr als das Pendant zu den alteingesessenen Kunstzentren. Die Stadt genießt den Ruf, zukunftsweisend für zeitgenössische Projekte zu sein und gilt als Seismograf einer neuen Kunstszene. Jungen, aufstrebenden Künstlern wird hier ebenso viel Aufmerksamkeit geschenkt wie den etablierten Kunstschaffenden. Auf genau diesen Zeitgeist setzt das GALLERY WEEKEND BERLIN. An drei Tagen im Jahr kommt dafür die internationale Kunstszene in der Stadt zusammen. Mit ART BREAKERS lässt sich gemeinsam die spannende Atmosphäre, in der Avantgarde auf Zeitgeist trifft, genießen.

 

Fotocredits:
Meret Oppenheim: Heinz Gunter Mebusch
Weiter Galeriefotos: Annette Schneider, Stefan Korte
Website DIENER TATTERSALL

In der Ausstellung „Bizarre Welten“ setzt sich die White Square Gallery mit dem vielfältigen Oeuvre des bekannten Berliner Künstlers Sebastian Heiner auseinander. Als Resultat dieser Auseinandersetzung werden zahlreiche Arbeiten, die verschiedenen Richtungen und sogar Gattungen angehören, in den imposanten temporären Räumen der Pop-Up-Gallery in der Greifswalder Straße als Gesamtkunstwerk inszeniert.

Teilnehmer der BERLIN ART BREAK werden von einer märchenhaften Welt, bestehend aus prächtigen Farben, klaren, narrativen Formen in Empfang genommen. Außerdem sind als neuestes künstlerisches Projekt Kunstteppiche zu sehen, die in Kooperation mit einem Designer und einer Produktionsfirma entstehen. Dem gegenüber stehen gestisch-abstrakte Gemälde, die durch ihre Materialfülle – von Öl- und Acrylfarben bis hin zu Sprayfarben – voluminöse Bildoberflächen erzeugen. In diesen Werken kann man den performativen Charakter der Entstehung sehr gut nachvollziehen. Auch Einflüsse der zahlreichen Reisen und Auslandsaufenthalte von Sebastian Heiner in Shanghai, Bangkok, Seoul und Moskau sind in die Arbeiten eingeflossen und können im Gespräch mit dem anwesenden Künstler diskutiert werden. Die Teilnehmer an unserer BERLIN ART BREAK erwartet also ein inspirierender Ausstellungsbesuch, der einen guten Einblick in das vielfältige Oeuvre des Künstlers bietet.

Sebastian Heiner wird außerdem – als besonderes Goodie für uns – im Anschluss an den Ausstellungsbesuch auch beim Dinner mit asiatischen Köstlichkeiten dabei sein, um das Gesehene noch weiter zu vertiefen. Freut Euch auf einen spannenden Abend mit kulturellem und kulinarischem Input.

Die Teilnahmegebühren beinhalten neben dem exklusiven Artist Talk auch Vor- und Hauptspeise in einem asiatischen Restaurant in der Nähe der Galerie.

Fotocredits: Sebastian Heiner

 

Wie wunderschön kann man eigentlich auf dem Klo sitzend aussehen?

Das seht ihr bei unserer nächsten ART BREAK!

Auf einem Plakat, das Helmut Newton einst für den Keramikwaren-Hersteller Villeroy & Boch inszeniert hat. Als Fotograf schuf Newton Bilder, die in die Geschichte eingegangen sind. Vor allem seine Aktaufnahmen und die Porträts starker Frauen bleiben unvergessen.

Er war der Auftragskiller mit der Kamera. So sah und bezeichnete sich Starfotograf Helmut Newton mit einem Augenzwinkern zumindest selbst.

Im Museum für Fotografie sind jetzt zahlreiche Aufnahmen, die die in Berlin geborene Fotografen-Legende für Modefirmen und andere Werbepartner schoss, darunter viele unbekannte Motive. Wir sehen Monica Bellucci mit Brautkleid-Dessous von Anna Molinari, June Newton in Mafia-Optik für Lavazza-Kaffee und eben jene freizügig gekleidete Models, die auf der Toilette oder in der Badewanne einst für schicke Keramik warben.

Unter dem Titel „Brands“ werden über 200 Fotografien Newtons gezeigt, die er während der Achtziger und Neunziger für verschiedene Auftraggeber schuf. Zu sehen sind modische Inszenierungen für Luxuslabels wie Blumarine, Yves Saint Laurent oder Valentino. Aber auch für Spirituosenhersteller, Baumärkte und Andere – eine der letzten Werbekampagnen, die er kurz vor seinem Tod realisierte, war für eine Potenzpille des deutschen Pharma-Konzerns Bayer. Die Schwarz-Weiß-Motive wurden jedoch aufgrund eines drohenden Rechtsstreits nie veröffentlicht.

Helmut Newton kannte in seiner künstlerischen Freiheit keine Grenzen – die Unternehmen profitierten von seiner Genialität und seiner Lust an der Provokation.

Freut Euch auf eine anregende Führung durch die Ausstellung mit unserem Guide Karl Wegmann und ein anschließendes Dinner mit Impuls und Austausch, bei dem wir die Werbe-Expertin Birgit Baier begrüßen dürfen. Sie wird mit uns darüber diskutieren, welche Aufgabe Bilder – auch KI generierte – für die heutige Markenkommunikation haben. Die Marketing- und Brand-Expertin Birgit ist Managing Director von PlanNet Berlin Teil der Serviceplan Gruppe.

Zum Essen werden wir in das nahe gelegene Restaurant „Wartesaal“ gehen – der erste Prosecco geht auf ART BREAKERS, Essen und weitere Getränke dann auf Selbstzahlerbasis.

Wir freuen uns auf Euch!

Im Eintrittspreis inkludiert ist:

  • Eintrittsticket für das Museum für Fotografie
  • Führung durch unseren Guide Karl Wegmann
  • Welcome Drink beim Dinner in dem nahe gelegenen Restaurant „Wartesaal“ (Dinner und weitere Drinks auf Selbstkostenbasis)
  • Betreuung durch und Austausch mit dem Team von ART BREAKERS und anderen kulturbegeisterten Menschen

Weitere Infos auf der Website der Helmut Newton Foundation

Fotocredits:
Helmut Newton Foundation, Helmut Newton, Monica Bellucci für Blumarine
Helmut Newton Foundation, Helmut Newton Advertisement for Absolut Vodka
Helmut Newton Foundation, Helmut Newton Swarovski Kalendar

Wir starten das Gallery Weekend mit dem Besuch einiger Klassiker und Neuentdeckungen in Charlottenburg. Wir besuchen alteingesessene Kunsthändler wie die Galerie Wolfgang Werner, Galerie Crone und Mehdi Chouakri. Außerdem ist ein Abstecher in die Ausstellungsräume der renommierten Auktionshäuser Grisebach und Ketterer geplant. Besonders spannend wird sicher die Ausstellung in der Galerie Buchholz und nicht fehlen darf auf unserer Walking Tour durch die City-West, die von unserer Kunstexpertin und ART BREAKERS-Co-Gründerin Annette Schneider geführt wird, auch die CFA Galerie (contemporary fine arts) mit ausgesuchten zeitgenössischen Positionen.

Das anschließende kulinarische Get -Together verbringen wir bei einem gemeinsamen Abendessen mit klassischen Berliner Spezialitäten im Restaurant DIENER TATTERSALL.

Ablauf:

17:00 Uhr
Treffpunkt und gemeinsamer Weg zu den Galerien in der City West

19:30 Uhr
Dinner im Berliner Traditionsrestaurant DIENER TATTERSALL

Die Teilnahmegebühren beinhalten die Auswahl und Vorbereitung der Inhalte der Galerien, die gemeinsame Führung sowie das Dinner mit Berliner Spezialitäten (exkl. Getränke und Trinkgeld). Die Anmeldung ist per Email möglich – wir schicken Euch nach Buchungseingang eine Rechnung mit den Infos zur Überweisung; bitte nennt bei Eurer Buchung den Betreff CHARLOTTENBURG.

Bei Buchung aller 3 Führungen zum GALLERY WEEKEND BERLIN gewähren wir einen Discount von 10% auf den Gesamtpreis.

 

Über das GALLERY WEEKEND BERLIN:

Angefangen hat alles 2004 mit einer kleinen Initiative von zwölf Berliner Kunsthändlern. Heute ist das dreitägige Gallery Weekend, an dem mehr als 50 Galerien ihre Türen öffnen, einer der Höhepunkte im Kulturkalender und zu einem Ereignis mit besonderer Strahlkraft geworden – Berlin wird auch international immer mehr als bedeutende Kunststadt wahrgenommen und in einem Atemzug mit etablierten Kulturmetropolen wie London, Moskau oder New York genannt. Dabei ist die deutsche Hauptstadt viel mehr als das Pendant zu den alteingesessenen Kunstzentren. Die Stadt genießt den Ruf, zukunftsweisend für zeitgenössische Projekte zu sein und gilt als Seismograf einer neuen Kunstszene. Jungen, aufstrebenden Künstlern wird hier ebenso viel Aufmerksamkeit geschenkt wie den etablierten Kunstschaffenden. Auf genau diesen Zeitgeist setzt das Gallery Weekend Berlin. An drei Tagen im Jahr kommt dafür die internationale Kunstszene in der Stadt zusammen. Mit ART BREAKERS lässt sich gemeinsam die spannende Atmosphäre, in der Avantgarde auf Zeitgeist trifft genießen.

Fotocredits: Andrea Kaul

Einen wirklich außergewöhnlichen Abend können wir Euch mit dieser ART BREAK versprechen!

Eine Ausstellung an einem besonderen Ort und eine Begegnung mit der Künstlerin Marlene Bart, die uns nicht nur ihre Exponate und das Konzept erklären wird, sondern auch im Anschluss bei einem gemeinsamen Essen alle unsere Fragen beantwortet.

Schon der Ort – das Tieranatomische Theater – ist spektakulär. Es ist das älteste noch erhaltene Lehrgebäude der Hauptstadt. Es wurde in den Jahren 1789 und 1790 erbaut. Baumeister Carl Gotthard Langhans (kennt Ihr vom Brandenburger Tor) orientierte sich bei der Gestaltung des Hörsaals an den antiken Vorbildern von Rundtempeln und Amphitheatern; es verbindet Nutzen mit Ästhetik: Obduktionssaal, Sammlungen und Anatomietheater gehen architektonisch ineinander über.

Und diese Räume bespielt nun die großartige Künstlerin Marlene Bart, die gerade mit diesem Projekt für den VR KUNSTPREIS der DKB nominiert ist. Annette hat in Venedig eine Ausstellung von ihr gesehen und war begeistert.

Das Thema in Berlin ist die virtuelle Naturordnung zwischen Kunst und Wissenschaft: Gibt es eine natürliche “Ordnung der Dinge?”

Der Mensch hat zur Beantwortung dieser Frage verschiedenste visuelle Systeme erschaffen, die Orientierung und Sicherheit versprechen. Die Virtual Reality Installation Theatrum Radix von Marlene Bart ermutigt zur Prüfung dieser Sicherheit im Zusammenhang mit den Grenzen der visuellen und räumlichen Wahrnehmung. Marlene verwandelt den Hörsaal des historischen Anatomietheaters in eine begehbare Enzyklopädie, die von der Künstlerin geschaffene Objekte aus Glas und Kunststoff, naturkundliche Sammlungsgegenstände und ihre virtuellen Entsprechungen miteinander vereint.

Marlene Bart kreiert zugleich eine neue Architektur des Wissens, in der die Rangordnung und Metaphern der Welt umgedacht werden. Infolgedessen kann das hierarchische Konzept frühmoderner bis moderner biologischer Ordnungssysteme mit dem Menschen an der Spitze der „Schöpfung“ neu reflektiert werden.

Marlene Bart zielt auf das Infragestellen anthropozentrischer Denkweisen ab, um neue Wissensmodelle zu erzeugen. Darunter sind Systeme zu verstehen, die es uns ermöglichen können, Herausforderungen wie dem Rückgang der Biodiversität gesamtgesellschaftlich zu begegnen. Ferner schafft Marlenes alternativer Zugang zu den Objekten den Anreiz, kritische Fragen nach ihrer kolonialen Herkunft, Haltbarmachung und Präsentation zu formulieren.

Pre-Event: Ab 16.00 Uhr gibt es die Möglichkeit die Virtual-Reality Animation über ein VR–Headset betreut anzusehen. Die Anzahl der Geräte ist begrenzt und es entscheidet jeweils das Erscheinen vor Ort. Die Ausstellung lohnt aber auch ohne Einsatz der VR-Brillen.

Die offizielle Führung durch Marlene Bart beginnt dann um 17 Uhr.

Im Anschluss haben wir ein 3-Gang-Menü im italienischen Restaurant „Su e Gui“ bestellt und freuen uns auf vertiefenden Austausch mit Euch und der Künstlerin Marlene Bart. Wir fragen Eure Menuwünsche nach Anmeldung per Mail bei Euch ab.

Wir freuen uns auf Euch!

Im Eintrittspreis inkludiert ist:

  • Exklusive Führung durch die Künstlerin Marlene Bart
  • Virtual-Reality Animation-Erlebnis (optional)
  • Italienisches 3-Gänge-Menu (gem. Vorspeisen, wahlweise Trüffel-Pasta, Kalbsteak oder Doradenfilet als Hauptgang, Schokotörtchen mit flüssigem Kern und Vanielle-Eis) – Getränke auf Selbstzahlerbasis
  • Betreuung durch und Austausch mit dem Team von ART BREAKERS und anderen kulturbegeisterten Menschen

Weitere Infos auf der Website der Künstlerin Marlene Bart

Fotocredits: Marlene Bart / Gideon Rothmann

Focus on Female Art – zwei starke Künstlerinnen im Hamburger Bahnhof: Eva Fàbregas und Christina Quarles

Eva Fàbregas bespielt mit „Devouring Lovers“ die historische Halle des Hamburger Bahnhof mit einer monumentalen, ortsspezifischen Installation. Sie lädt zu einem sinnlichen Raumerlebnis ein. Die weichen, körperlich anmutenden Objekte dringen seitlich, von der Decke und über die Stahlträger ein und breiten sich aus. Von ihnen ausgehende leichte Vibrationen und Bewegungen sind räumlich nicht eindeutig zuzuordnen, aber fast körperlich spürbar. Die Verbindung von Skulptur und Bewegung irritiert die Wahrnehmung der eigentlich klaren Ausrichtung der Halle. Die Grenzen zwischen technisch erzeugten, menschlichen und nicht-menschlichen Welten verschwimmen. Biomorphe Skulpturen verwandeln die von industriellen Eisenträgern geprägte Architektur der Museumshalle in einen organisch gewachsenen Raum. Die Künstlerin (geb. 1988 in Barcelona, lebt und arbeitet in London und Barcelona) nimmt mit ihrem Werk im Hamburger Bahnhof die architektonisch angelegte Durchgangs-Situation der historischen Halle auf.

Christina Quarles ist eine der spannendsten Künstlerinnen unserer Zeit. Die räumlichen und psychologischen Eingrenzungen des Menschen und deren Auswirkungen auf die Darstellung des menschlichen Körpers ist ihr Hauptthema.

Unter dem Titel „Collapsed Time“ präsentiert die Ausstellung eine faszinierende Mischung aus Malerei, Skulptur und Installation, die die Grenzen zwischen Realität und Fiktion, Körper und Raum, Identität und Sexualität aufhebt. Quarles‘ Werke zeichnen sich durch eine einzigartige Bildsprache aus, die mit expressiven Formen, leuchtenden Farben und verworrenen Linien arbeitet und immer wieder überraschende Perspektiven und Perspektivenwechsel eröffnet. Die erste institutionelle Einzelausstellung der US-amerikanischen Malerin Christina Quarles in Deutschland zeigt eineraumgreifende Installation: Große Stoffbahnen aus Mull unterteilen den Ausstellungsraum. Sie gleichen lichtdurchlässige Stoffkulissen aus dem Theater, die enthüllen und wieder verdecken. Quarles‘ (1985 in Chicago geb.) malerische Formsprache setzt sich mit der Erfahrung auseinander, in einem rassifizierten, queeren Körper zu leben. Farbmuster und verschiedene Bildebenen spiegeln das Ringen ihrer Figuren mit den Zwängen wider, die die Außenwelt ihren Identitäten auferlegt.

„Collapsed Time“ im Hamburger Bahnhof zeigt Quarles‘ Gemälde zusammen mit Werken aus der Sammlung der Neuen Nationalgalerie zum Beispiel von Daniel Buren, Nam June Paik und Charlotte Posenenske. Die Ausstellung befasst sich auch mit der räumlichen und psychologischen Eingrenzung des Menschen und deren Auswirkungen auf die Darstellung des menschlichen Körpers.

Kommt mit uns im Rahmen einer exklusiven Führung durch unsere ART BREAKERS Guide Katharina Raab auf eine Reise durch die kreative Welt von zwei außergewöhnlichen Künstlerinnen und lasst uns hinterher das Gesehene und Gehörte bei einem Essen (bei schönem Wetter draußen am Spree-Ufer / Selbstzahlerbasis) in Ruhe besprechen.

Wir freuen uns auf Euch!

Im Eintrittspreis inkludiert ist:

  • Eintritt in die Ausstellung im Hamburger Bahnhof
  • Exklusive Führung durch die Ausstellung durch unsere Guide Katharina Raab
  • Betreuung durch und Austausch mit dem Team von ART BREAKERS und anderen kulturbegeisterten Menschen
  • Organisation des anschließenden Treffens interessierter TeilnehmerInnen im Restaurant (Selbstzahlerbasis)
Fotocredits: Hamburger Bahnhof

Wir starten das Gallery Weekend mit dem Besuch einiger Klassiker und Neuentdeckungen in Charlottenburg. Wir besuchen alteingesessene Kunsthändler wie die Galerie Wolfgang Werner, Galerie Crone und Mehdi Chouakri. Außerdem ist ein Abstecher in die Räume der renommierten Auktionshäuser Grisebach und Ketterer geplant. Besonders spannend werden sicher die Ausstellungen in der Galerie Buchholz und bei Bermel von Luxburg. Nicht fehlen darf auf unserer Walking Tour durch die City-West, die von unserer Kunstexpertin und ART BREAKERS-Co-Gründerin Annette Schneider geführt wird, auch die CFA Galerie (contemporary fine arts) mit ausgesuchten zeitgenössischen Positionen.

Das anschließende kulinarische Get -Together verbringen wir bei einem gemeinsamen Abendessen mit klassischen Berliner Spezialitäten im Restaurant DIENER TATTERSALL.

Ablauf:

17:00 Uhr
Treffpunkt und gemeinsamer Weg zu den Galerien in der City West

19:30 Uhr
Dinner im Berliner Traditionsrestaurant „Dicke Wirtin“ am Savignyplatz

Die Teilnahmegebühren beinhalten die Auswahl und Vorbereitung der Inhalte der Galerien, die gemeinsame Führung sowie das Dinner mit Berliner Spezialitäten (exkl. Getränke und Trinkgeld). Die Anmeldung ist per Email möglich – wir schicken Euch nach Buchungseingang eine Rechnung mit den Infos zur Überweisung; bitte nennt bei Eurer Buchung den Betreff CHARLOTTENBURG.

Bei Buchung aller 3 Führungen zum GALLERY WEEKEND BERLIN gewähren wir einen Discount von 10% auf den Gesamtpreis.

 

Angefangen hat alles 2004 mit einer kleinen Initiative von zwölf Berliner Kunsthändlern. Heute ist das dreitägige Gallery Weekend, an dem mehr als 50 Galerien ihre Türen öffnen, einer der Höhepunkte im Kulturkalender und zu einem Ereignis mit besonderer Strahlkraft geworden – Berlin wird auch international immer mehr als bedeutende Kunststadt wahrgenommen und in einem Atemzug mit etablierten Kulturmetropolen wie London, Moskau oder New York genannt. Dabei ist die deutsche Hauptstadt viel mehr als das Pendant zu den alteingesessenen Kunstzentren. Die Stadt genießt den Ruf, zukunftsweisend für zeitgenössische Projekte zu sein und gilt als Seismograf einer neuen Kunstszene. Jungen, aufstrebenden Künstlern wird hier ebenso viel Aufmerksamkeit geschenkt wie den etablierten Kunstschaffenden. Auf genau diesen Zeitgeist setzt das Gallery Weekend Berlin. An drei Tagen im Jahr kommt dafür die internationale Kunstszene in der Stadt zusammen. Mit ART BREAKERS lässt sich gemeinsam die spannende Atmosphäre, in der Avantgarde auf Zeitgeist trifft genießen.

Fotocredits: Andrea Kaul
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